Zurück zur Projektübersicht

Damenwahl! – Eine Sonderausstellung zu 100 Jahren Frauenwahlrecht

2018 | AUSSTELLUNG | HISTORISCHES MUSEUM | FRANKFURT AM MAIN

Die Sonderausstellung „Damenwahl!“ im Historischen Museum Frankfurt rückt die Pionierinnen der Selbstbestimmung in den Vordergrund.

Die Herausforderung

Dem Thema Gleichberechtigung einen erkenntnisreichen, inszenatorischen Rahmen geben.

Unser Ansatz

Eine klar gegliederte, zeitgenössische Ausstellungsgestaltung, die sowohl eines der wichtigsten Kapitel der deutschen Demokratiegeschichte als auch dessen heutige Aktualität in den Blick nimmt.

Kompetenzen

Gestaltung, Kommunikation

Credits

Auftraggeber: Historisches Museum Frankfurt, Frankfurt am Main

Ausstellungsgestaltung, Grafik und Mediendesign: Atelier Markgraph , Frankfurt am Main

Ausstellungsbau: Messegrafik & Messebau Schreiber, Schmitten

Licht und Medientechnik: Stephan Zimmermann Lightsolutions, Oberursel

Grafikproduktion: TYPES ON FOIL, Wehrheim

Dokumentationsfotos: Kristof Lemp, Darmstadt

Auf der neuen rund 900 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche präsentiert der Besucher*innenweg eine lebendige Grafikgestaltung, die den Vorkämpferinnen eine aktuelle Präsenz verleiht.

Die Ausstellung ist in fünf miteinander verbundene Galerien aufgeteilt, die die verschiedenen Phasen inszenatorisch zuspitzen. Die Farbgebung kennzeichnet die Themenbereiche, die als chronologische Kapitel den steinigen Weg zur Gleichberechtigung nachempfindbar machen. Um die unterschiedlichen, teils kontroversen Vorstellungen innerhalb der Frauenbewegung zu verdeutlichen, werden die einzelnen Galerien von jeweils drei illustrierten Aktivistinnen und ihren Positionen eingeleitet.

No items found.
Heute streiten wir für die gleiche Teilhabe von Frauen in der Politik und Wirtschaft, um gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um die Aufwertung der sozialen Berufe und um den Schutz vor Gewalt.

Dr. Franziska Giffey, Bundesfamilienministerin und Schirmherrin der Ausstellung

Szenografisch zeichen Faktenfelder und Frankfurt-Fenster den Kontext nach

Erstere lenken mit geschickter Datenpräsentation den Blick auf die Jetztzeit, letztere zeichnen die Stadt als Schauplatz des Geschlechterkampfes nach. Das letzte Kapitel befindet sich an einer Gabelung: Ein Weg führt in eine enge Sackgasse, die die Repressionen der NS-Zeit erahnen lässt. Der andere Weg führt zu interaktiven Stationen, die die Besucher*innen zum Mitmachen und Reflektieren einladen.

No items found.
No items found.

Auszeichnungen

Auszeichnungen

Stimmen aus dem Web