Im Herzen Frankfurts wird ein Hotspot für junges Kulturgeschehen geschaffen: das Museum für moderne elektronische Musik. Das MOMEM ist mehr als ein musealer Ausstellungsort: ein Erlebnisraum, der sich – weltweit erstmalig – der vielfältigen, globalen elektronischen Kultur verschreibt und die performative Kraft der Musik greifbar macht.

Das dafür erarbeitete digital-analoge Ausstellungskonzept rückt die Erlebbarkeit in den Mittelpunkt. Der Kerngedanke: Es entsteht ein „spatial sampler“, also ein aus Versatzstücken der elektronischen Kultur ständig neu editierter Raum – und damit eine Szenografie für vielerlei elektronische Lebensaspekte: Mode, Clubkultur, Instrumente, Sound- und Künstlerarchive werden multimedial und interaktiv inszeniert. Zu der Gestaltung des pulsierenden Ortes zählt auch die einprägsame Corporate Identity, die sich vom Erscheinungsbild bis zur Kommunikationsstrategie erstreckt. Um der Reflexion über Musik in vielfältiger Weise Ausdruck zu verleihen, planen die Initiatoren, die Friends of MOMEM e.V., ein breites Rahmenprogramm: Workshops fordern zum Kreativwerden auf, Filmvorführungen und Lectures lassen Besucher tief in das bunte Spektrum elektronischer Musikwelten eintauchen. Auch nachts, außerhalb der Öffnungszeiten, sendet das MOMEM weiter: Die Glasfront des Museums wird zum informativen Screen, der rund um die Uhr multimedial bespielt werden kann.

Das MOMEM entsteht bewusst in einer Stadt, deren einzigartige geografische und kulturelle Historie seit den Siebzigerjahren immer wieder bedeutende DJs, Plattenlabels und Clubs hervorbringt. Mit dem Museum of Modern Electronic Music findet der Formenreichtum der elektronischen Musik ein Zuhause.

Auftraggeber:
Friends of MOMEM e.V.

Ausstellungsgestaltung:
Atelier Markgraph, Frankfurt am Main

Konzeptrenderings:
Atelier Markgraph, Frankfurt am Main

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